Sonntag, 21. Mai 2017

Große Veränderungen im kleinen Garten

Endlich wärmen uns die Sonnenstrahlen und es beginnt wieder die Zeit, auf der Terrasse gemütlich zu sitzen und den Ausblick zu genießen. Wir waren in den letzten Tagen recht eifrig und haben alle Beete sind nun fertig. Nur noch ein paar Kleinigkeiten fehlen noch, aber der Großteil ist nun geschafft!



Also können nicht nur unsere vierbeinigen Mitbewohner die Sonne genießen, sondern auch wir haben es verdient, mal einfach nur hier zu sitzen und den Blick schweifen zu lassen...

... und da gibt es wirklich schon viel zu sehen!

Die zahlreich gepflanzten Alliumzwiebeln (Zierlauch) blühen wunderschön. Die lila Flauschbällchen schmücken unseren Garten fast wie Rosenkugeln. Aber sie ziehen auch viele Bienen an, die emsig herumschwirren.



Nicht nur die ersten Rosenblüten werden bestäubt, sondern auch die Blüten der Chili und Paprikapflanzen warten auf die fleißigen Insekten.


Mich erfreut nicht nur die Blütenpracht und das Gesumme der Bienen im Garten...
... zur Zeit kann man den Früchten schon beim Wachsen zusehen:
An den kleinen Bäumchen hängen schon einige Früchte wie zum Beispiel Marillen, Kirschen, Heidelbeeren, Erdbeeren und Zwetschken.


Das sind unsere "Zwillingsmarillen" 


... an Stachelbeeren wird es hoffentlich nicht mangeln


... und die Weintrauben blühen auch schon.


... die Ribiseln wachsen sind schon zu sehen ...


... und besonders schön finde ich die Heidelbeeren - sieht aus, wie kleine, bunte Blümchen.


... die Erdbeeren lassen wir uns schon gut schmecken.

Aber auch in den Beeten tut sich schon einiges, was natürlich immer wieder vom Gartenpiraten inspiziert wird ;-)


 In der Kartoffelpyramide wächst alles gut an  - man sieht sie ja kaum noch...



...und in den neuen Beeten tut sich auch schon einiges:


Die Tomaten und Paprika waren zwar schon an den Wind und die Temperaturen gewöhnt, doch so viel Sonne, wie in den letzten Tagen, hatten sie noch nicht gesehen. Deshalb haben leider einige einen Sonnenbrand bekommen - aber sie sind schon am Weg der Besserung und ich hoffe, dass alle es gut überstanden haben und weiter so fleißig wachsen.


Den Balkon nutzen wir nun erstmals zum Anbauen und auch hier sind nun viele kleine Pflänzchen eingezogen.


Es macht nun wirklich viel Freude, den Pflanzen beim Wachsen zuzusehen und nebenbei auch schon Salat, Radieschen, Brocoletto oder Erdbeeren ernten zu können.
Mit einem Blick vom Balkon auf unser kleines Paradies verabschiede ich mich für heute und wünsche euch allen eine schöne Woche!


... und falls ihr genauer in die Beete gucken wollt, so könnt ihr auch noch auf einen Gartenrundgang mitkommen





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Samstag, 13. Mai 2017

Wir grillen vegane Spareribs

Was gibt es denn Schöneres, als nun im Sonnenschein auf der Terrasse zu sitzen und mit Verwandten oder Freunden zu grillen? Für uns ist die Grillsaison eine der schönsten Zeiten im Jahr und wir genießen sie sehr.
Seit dem wir uns vegan ernähren, hat sich immer wieder die Frage gestellt, WAS kommt denn nun alles auf den Griller?
Aber diese Frage war immer sehr rasch beantwortet: Gemüse natürlich - und das in allen Variationen.
Doch für uns als ehemalige Spareribsliebhaber war es nahezu zwingend, auch hierfür noch das geeignete Grillgut auf pflanzlicher Basis zu finden....
.... und es hat funktioniert!
Nicht nur vegane Gäste haben sie schon ausprobiert, und meistens liegen davon zu wenige am Griller.



Sie sehen ja auch wirklich köstlich aus. Die veganen Spareribs, die garantiert knochenfrei sind.
Damit auch andere in den Genuss kommen können oder mal etwas Neues am Griller ausprobieren, habe ich das Rezept dazu auf Youtube gestellt.


Vielleicht packt auch euch die Neugier und der eine oder andere probiert es mal aus. 




Ich wünsche euch gutes Gelingen und vor allem einen sonnigen Start in die Grillsaison!
Marie


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Sonntag, 7. Mai 2017

Keine schöne Sache - Gespinstmotte im Apfelbaum



Endlich ist der Frost vorüber! Ich habe mich im Garten umgesehen, welche von den jungen Bäumchen einen Schaden erlitten haben. Ich konnte zum Glück nur einige Schäden an Blättern entdecken, doch als ich zu meinem Säulenapfelbäumchen kam, das erst vor ein paar Wochen so wunderschön geblüht hatte, entdeckte ich etwas, das ich nicht erwartet hatte:
















Einige Blätter klebten zusammen und irgendwie sah alles so gespenstisch eingewoben aus. So, als ob eine Spinne ihr Netz über das Blatt geworfen hätte.
Also das hatte ich noch nie an meinen Bäumen entdeckt und 
deshalb pflückte ich gleich so ein Blatt ab, um nachzusehen....



















Leider war das Innenleben des Blattes noch weniger erfreulich, als das Gespinst rundherum!











Da räkelte sich doch wirklich eine kleine Raupe im Blatt! Ich mag Schmetterlinge und Falter ja sehr, doch wenn mein Minibaum keine Blätter mehr hat, bin ich auch nicht glücklich. Also machte ich mich auf die Suche nach weiteren Übeltätern im Bäumchen und da konnte ich gleich einem von Angesicht zu Angesicht gegenüber treten




 ... und an vielen Blättern haben die hungrigen Tierchen ihre Spuren hinterlassen. Kein schöner Anblick, sage ich euch! 
Leider handelt es sich hier um die Raupen der Gespinstmotte und dieses so unschuldig aussehende kleine Getier spinnt Blätter, Blüten und Fruchtansätze ein, um sich vor Feinden zu schützen. Leider waren schon viele Blätter und Fruchtansätze betroffen und es musste zur Tat geschritten werden: Ich habe alle befallenen Blätter abgesammelt und vernichtet. Schließlich möchte ich nicht, dass ich im nächsten Jahr gegen eine Raupenplage kämpfen muss. Wenn ich die Raupen nur abgeschüttelt hätte, würde die Möglichkeit bestehen, dass sie den Stamm wieder hochklettern bzw. auf einen benachbarten Baum kriechen.

Wie ist denn die Raupe auf meinen Baum gekommen?
Die Gespinstmotte legt ihre Eier im Sommer auf den Bäumen ab und noch im Herbst schlüpfen die Raupen. Auf dem Stamm überwintern sie dann, um sich dann im Frühling an den frischen Blättern satt zu fressen, bevor sie sich verpuppen. Das Gespinst, das manchmal fast den ganzen Baum überzieht, sieht sehr gespenstisch aus, schützt die Raupen allerdings vor Vögeln oder anderen Feinden.
Eigentlich eine tolle Strategie der Natur, doch für ein Tolerieren der Raupe sind meine Bäumchen definitiv noch zu klein.





 Viele Früchte wird dieser Säulenbaum leider nicht tragen, da nur ca. 5 Fruchtansätze "überlebt" haben. Ich hoffe, dass diese Früchte recht groß werden und wir sie uns gut schmecken lassen können. Weitere Schädlinge müssen nun fern bleiben ... noch einen "Angriff" hält der Baum nicht aus.

Ich hoffe, ihr bleibt alle von diesen gefräßigen Tieren verschont und wünsche euch noch eine sonnige Woche

Marie



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Freitag, 28. April 2017

Kartoffeln im eigenen Garten sind die Besten, oder?

Der Frost hat sich nun endlich verabschiedet und es ist bei uns zwar nicht so warm, wie der März hoffen ließ, doch die Temperaturen liegen momentan so um 12 bis 16 Grad. 
Das ist warm genug, um meine restlichen Saatkartoffeln, die schon seit längerem vorgekeimt sind, endlich ins Beet zu geben.



Kartoffeln sind nicht nur reich an Vitamin C, sondern liefern dem Körper auch reichlich Magnesium oder Eiweiß. Aber nicht nur aus diesem Grund essen wir sie alle so gerne. Vor 2 Jahren haben wir zum ersten Mal in unserem Garten Kartoffeln angebaut und jeder, der schon ein Mal Kartoffeln aus eigenem Anbau gegessen hat, der wird sicherlich meiner Meinung sein: Der Geschmack dieser Knollen aus dem eigenen Beet ist mit jenem der Kartoffeln aus dem Supermarkt nicht vergleichbar.

In diesem Jahr habe ich im Garten 3 Sorten angebaut:


Alexandra ist eine Frühkartoffel, die nach ca. 90 Tagen nach dem anbauen reif sein sollte.


Princess ist eine festkochende Sorte und


Red Lady sind rotschalige Kartoffeln. Auch die Triebe zeigen schon diese Farbe. Auf die Ernte dieser Sorte bin ich schon besonders gespannt.

Die Bodentemperatur sollte beim Legen der Kartoffeln nicht unter 9 Grad sein und falls nochmals Frost kommt, müssen die jungen Triebe gut geschützt werden. Ein Vlies oder Folie reichen vollkommen aus, um diesen Zweck zu erfüllen.

Da Kartoffeln zu den Starkzehrern zählen, benötigt man gut gedüngte Erde. Ich habe im Beet eine Schicht Kompost aufgetragen, bevor ich die Erde darüber verteilt habe.
Dann kann es auch schon mit dem Pflanzen losgehen!


Ungefähr 10 cm tief werden die Kartoffeln vergraben. Da die kleinen Triebe noch sehr zart und empfindlich sind, muss man die Knollen vorsichtig ins Pflanzloch legen, damit kein Trieb verletzt oder gar abgebrochen wird.


Danach wird wieder alles gut mit Erde bedeckt.
Nun schlummern meine Kartoffeln im Beet und ich hoffe auf gutes Wetter, das sie bald grün austreiben lässt.
Wenn einige Blätter zu sehen sind, werde ich sie so mit Erde anhäufeln, dass nur noch die Spitzen herausragen. Dadurch bilden die Pflanzen mehr Wurzeln aus - also auch mehr Kartoffeln.

Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, sind wir seit einigen Wochen auch stolze Besitzer einer Kartoffelpyramide, die schon bepflanzt ist. Den Frost haben die Pflanzen gut überstanden und nun möchte ich feststellen, ob die 3 Kartoffelsorten im Beet oder in der Pyramide mehr Ertrag bringen. Aber bis dahin ist noch viel Zeit....
Zeit, die ich für das Vorziehen und Pflanzen anderer guter Gemüsesorten nutzen werde.

Ich wünsche auch euch gutes und vor allem frostfreies Wetter!

Marie


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Sonntag, 23. April 2017

Eingeschneit im April

Dicke, große Schneeflocken sind vom Himmel gefallen - und das in großer Zahl!
Ich konnte meinen Augen wirklich nicht trauen, denn so ein Bild habe ich Mitte April hier noch nie gesehen. Es hat so stark geschneit, dass binnen kürzester Zeit der gesamte Garten in eine weiße Decke gehüllt war. 


Richtig weihnachtlich hat alles ausgesehen und ich hätte mich ja auch darüber gefreut, wenn nicht meine Gedanken bei all den kleinen und schon größeren Pflänzchen gewesen wären....
Ich habe zwar versucht, mit Vlies und Folie möglichst viel abzudecken, doch man kann ja nicht den gesamten Garten einhüllen, oder?




Da der Schnee sehr nass und schwer war, haben unsere noch dünnen Säulenbäume sich aufgrund der Last gebogen. Da hat sie dann nur ein fast stündliches Abschütteln vor dem Abbrechen beschützt. 

Nach 2 Tagen hat sich bei uns die Wettersituation wieder eingependelt und der Schnee ist wieder geschmolzen.

Mit ca. 12 Grad ist es noch nicht sehr warm, doch die Sonne lacht wieder ein wenig zwischen den Wolken hervor. Unser Kater hat nun herausgefunden, dass es im Frühbeet deutlich wärmer ist, als im restlichen Garten und beschlossen, sich dort zu wärmen.



... und sein Blick verrät gleich, dass er diesen Platz auf jeden Fall verteidigen wird.


Der Salat, der mit Folie geschützt war, hat nicht viel Schaden erlitten und leuchtet mit kräftigen Farben. Lediglich ein Pflänzchen hat dem Schnee und der Kälte nicht standgehalten.


Die noch vor einer Woche so schöne Apfelblüte hat die kalten Tage auch überlebt, doch sie strahlt nicht mehr so sehr.


Auch die Tulpen und Hyazinthen haben ihre bunten Köpfchen wieder halbwegs aufgerichtet und blicken der Sonne entgegen. 




Ein wenig zerdrückt schaut das Beet noch aus, doch ich hoffe, dass sich die restlichen Blumen auch noch aufrichten werden.
Wir haben nun diese unfreundlichen Tage recht gut überstanden und hoffen, dass sich der Winter nun endgültig zurückgezogen hat und erst wieder im Dezember wieder blicken lässt.

Ich hoffe auch ihr habt keine zu großen Frostschäden im Garten!

Bis bald

Marie



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Dienstag, 18. April 2017

Bäume im Hochzeitskleid

Wir hatten im April schon wirklich herrliche, sonnige und vor allem warme Tage. Da kommen Frühlingsgefühle auf und so mancher schmiedet Hochzeitspläne.
Hmmm... ich habe einen Blick in unseren Garten geworfen und es scheint, als hätten auch unsere noch jugendlichen Obstbäumchen schon ihre Hochzeitsgarderobe anprobiert.



Leider täuscht der erste Eindruck ein wenig, denn in den letzten Tagen sind die Temperaturen bei uns deutlich gesunken und die Wettervorhersage ist nicht gerade die Beste. Schneefall und Minusgrade sind uns prophezeit worden!
Das ist für unsere kleinen Marillen- oder Pfirsichbäumchen einfach zu kalt. Daher musste ich sie mit Vlies warm einpacken, damit sie in den nächsten Tagen auch gut geschützt sind.


Das kleine Apfelbäumchen, dessen Blüten gerade erst aufgegangen sind wurde genauso warm angezogen,


wie unser Mini-Marillenbäumchen, das in diesem Jahr vermutlich noch keine Früchte tragen wird, aber dennoch nicht erfrieren soll.


Der größere Säulenmarillenbaum hat ein paar Fruchtansätze und ich hoffe, dass diese mit dem Hochzeitskleid vor der Kälte gut geschützt sind.



Auch Spinat, Liebstöckl oder Radieschen haben eine Schutzfolie bekommen... sicher ist sicher!



Und Brocoletto, Kohlrabi, Karotten oder Brokkoli sollen es auch schön warm haben.

Es ist nicht wirklich der Anblick, den man sich im April wünscht, aber ich hoffe, dass die kleinen, zarten Pflänzchen so die kalten Tage, die auf uns zukommen, gut überstehen.



Sogar unsere Kartoffelpyramide darf mal ein Kleid anprobieren - ich finde, sie sieht ein wenig gealtert aus in diesem weißen Kleid.

Ich hoffe, dass dieser Kälteeinbruch bald überstanden ist und das Vlies wieder im Schuppen verstaut werden kann! Denn es gibt doch nichts Schöneres, als Bäume im grünen Blätterkleid, oder?

Ich hole mal meine warmen Socken aus dem Kleiderkasten und lege ein wenig Holz im Ofen nach.... und wünsche euch hoffentlich frostfreie Tage.

Eure Marie



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Donnerstag, 13. April 2017

Spaziergang im Frühlingsgarten



Nicht nur mich zieht es nun täglich in den Garten hinaus... auch unsere Katzen sind nun viel draußen und spazieren herum. Gerne begleitet mich unser schwarzer Kater im Garten und geht neben mir her. Er ist da wirklich sehr anhänglich!


Momentan hat er sogar einen neuen Lieblingsplatz, von dem aus er alles gut überblicken kann...


Zusammen haben wir in den letzten Tagen nicht nur unsere Tulpen und Narzissen bewundert, sondern auch die Blüten unserer Apfelbäumchen. 


Aber auch Ribisel (Johannisbeere) und Heidelbeere (Blaubeere) blühen schon:



Nach einem kleinen Rundgang im Garten rasten wir uns gerne auf der Terrasse aus, die unser Gartenpirat auch sehr liebt. Schließlich kann man dort ungestört ein kleines Nickerchen machen.


Während ich mit meinem Kater so durch den Garten streife, habe ich meistens auch die Kamera mit dabei, um die Schönheiten der Natur gleich festhalten zu können. So ist auch der Gartenrundgang entstanden, den ihr auf Youtube ansehen könnt.




Ich wünsch euch allen ein schönes Osterfest!
Marie



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