Freitag, 28. April 2017

Kartoffeln im eigenen Garten sind die Besten, oder?

Der Frost hat sich nun endlich verabschiedet und es ist bei uns zwar nicht so warm, wie der März hoffen ließ, doch die Temperaturen liegen momentan so um 12 bis 16 Grad. 
Das ist warm genug, um meine restlichen Saatkartoffeln, die schon seit längerem vorgekeimt sind, endlich ins Beet zu geben.



Kartoffeln sind nicht nur reich an Vitamin C, sondern liefern dem Körper auch reichlich Magnesium oder Eiweiß. Aber nicht nur aus diesem Grund essen wir sie alle so gerne. Vor 2 Jahren haben wir zum ersten Mal in unserem Garten Kartoffeln angebaut und jeder, der schon ein Mal Kartoffeln aus eigenem Anbau gegessen hat, der wird sicherlich meiner Meinung sein: Der Geschmack dieser Knollen aus dem eigenen Beet ist mit jenem der Kartoffeln aus dem Supermarkt nicht vergleichbar.

In diesem Jahr habe ich im Garten 3 Sorten angebaut:


Alexandra ist eine Frühkartoffel, die nach ca. 90 Tagen nach dem anbauen reif sein sollte.


Princess ist eine festkochende Sorte und


Red Lady sind rotschalige Kartoffeln. Auch die Triebe zeigen schon diese Farbe. Auf die Ernte dieser Sorte bin ich schon besonders gespannt.

Die Bodentemperatur sollte beim Legen der Kartoffeln nicht unter 9 Grad sein und falls nochmals Frost kommt, müssen die jungen Triebe gut geschützt werden. Ein Vlies oder Folie reichen vollkommen aus, um diesen Zweck zu erfüllen.

Da Kartoffeln zu den Starkzehrern zählen, benötigt man gut gedüngte Erde. Ich habe im Beet eine Schicht Kompost aufgetragen, bevor ich die Erde darüber verteilt habe.
Dann kann es auch schon mit dem Pflanzen losgehen!


Ungefähr 10 cm tief werden die Kartoffeln vergraben. Da die kleinen Triebe noch sehr zart und empfindlich sind, muss man die Knollen vorsichtig ins Pflanzloch legen, damit kein Trieb verletzt oder gar abgebrochen wird.


Danach wird wieder alles gut mit Erde bedeckt.
Nun schlummern meine Kartoffeln im Beet und ich hoffe auf gutes Wetter, das sie bald grün austreiben lässt.
Wenn einige Blätter zu sehen sind, werde ich sie so mit Erde anhäufeln, dass nur noch die Spitzen herausragen. Dadurch bilden die Pflanzen mehr Wurzeln aus - also auch mehr Kartoffeln.

Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, sind wir seit einigen Wochen auch stolze Besitzer einer Kartoffelpyramide, die schon bepflanzt ist. Den Frost haben die Pflanzen gut überstanden und nun möchte ich feststellen, ob die 3 Kartoffelsorten im Beet oder in der Pyramide mehr Ertrag bringen. Aber bis dahin ist noch viel Zeit....
Zeit, die ich für das Vorziehen und Pflanzen anderer guter Gemüsesorten nutzen werde.

Ich wünsche auch euch gutes und vor allem frostfreies Wetter!

Marie


Wenn dir mein Blog gefällt, kannst du mir auch auf 


http://mcmaries-kleingartenwelt.at/
facebook unter McMaries Kleingartenwelt,
https://twitter.com/McMariesWelt oder
https://www.youtube.com/channel/UCVPrBOkvvgpnevVK9tigaMA
folgen. 



Ich freue mich über jedes Like und besonders über neue Abonnenten!

Kommentare:

  1. Hallo Marie,
    als ich das erste Mal Kartoffeln im Reissack auf der Terrasse angebaut habe, war das ein tolles Erlebnis. Erst die Schatzsuche nach den Knollen, dann die leckersten Bratkartoffeln der Welt - mit Schale.
    Ich wünsche dir gutes Gedeihen mit deinem Beet.
    VG
    Elke

    AntwortenLöschen
  2. Jaaa, kann ich bestätigen. Ich kenne das noch von Oma, die hatte ein paar Äcker mit Kartoffeln.
    Heute hat man zum Ernten Maschinen.

    Wir sind aber mit den Händen auf dem Boden gekrochen und habe die Kartoffeln geernetet und sie in so Drahkörbe gelegt. Eine Mordsschinderei aber die Kartoffeln haben geschmeckt. Die Sorte weiß ich noch heute, weil ich die Kartoffeln gerne esse.

    Siglinde.

    Liebe Gruß Eva

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Marie,
    da hast du unbedingt recht, es geht nichts über frische Kartoffeln aus dem eigenen Garten. Ich habe bislang noch keine in diesem Jahr gesetzt, weil ich wegen des kühlen Wetters etwas vorsichtiger war. Aber nun kann es losgehen.
    Liebe Grüße
    Katharina

    AntwortenLöschen
  4. Liebe Marie, Kartoffeln muss ich demnächst auch noch besorgen. Da es nicht so viele sind, werde ich mich damit wohl am Wochenmarkt eindecken. Frost dürften wir auch keinen mehr bekommen. Gott sei Dank!

    LG kathrin

    AntwortenLöschen
  5. Ja, da stimme ich voll zu. Hier gibt es nirgends so gute Kartoffeln zu kaufen wie die aus Opas Garten. Mein Schwiegervater hat einen großen Nutzgarten und da bekommen wir öfter mal einen Eimer Kartoffeln ab. Was für ein Unterschied im Geschmack! Habe ihm schon oft beim Kartoffeln stecken geholfen, weil ihm mittlerweile das Bücken schwer fällt. Das mache ich immer gern, lerne dabei auch viel.

    Ohje, bei euch gab es ja nochmal reichlich Schnee, wie ich im Beitrag davor gesehen habe. Das Bild von eurem Kater im Frühbeet ist klasse.

    ♥ ♡ ♥ ♡ ♥ ♡ ♥
    Herzlich grüßt
    Uschi

    AntwortenLöschen
  6. Liebe Marie, ich hab diese Woche auch Kartoffeln angebaut (so spät, weil ich sie als Lagerkartoffen den ganzen Winter über noch genießen will). Frisch ausgebuddelte und gleich zubereitete Kartoffeln sind aber natürlich am besten - ich kann's kaum erwarten, wenn es wieder so weit ist. :-)

    Liebe Grüße, Kati

    AntwortenLöschen
  7. Liebe Marie,
    dass sieht wirklich sehr gut aus. Ich freue mich auch schon sehr auf die eigene Kartoffelernte. Wir sind allerdings dieses Jahr wirklich sehr spät dran. Unsere Kartoffeln keimen noch ;-)...ich verfolge mal, wie es sich bei Dir entwickelt! :-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Katharina,
      ich habe nicht alle Kartoffeln gleichzeitig gelegt. In der Pyramide ist das Kraut schon recht hoch und im Beet schauen nun die ersten Blätter hervor, während die letzte Sorte noch nicht mal in der Erde ist. Aber so hoffe ich, dass wir im Sommer nahezu regelmäßig Kartoffeln ernten können. Mal schauen, ob das auch gelingt...
      LG Marie

      Löschen